Sind polyamore Menschen eigentlich queer?

Hallo Welt,

gerade in der CSD-Saison, die jetzt den ganzen Sommer über läuft, wobei schon ein paar Veranstaltungen waren, beispielsweise Saarbrücken und Köln, und noch welche sind wie an diesem Wochenende Braunschweig und am Wochenende vom 12. und 13. August Rhein-Neckar, sind dort inzwischen nicht nur mehr homosexuelle Menschen zu finden, sondern auch bi-, pan-, inter- und asexuelle Menschen sowie Transgender. Oftmals wird das im Rahmen der LGBT+-Community verdeutlicht, wobei L für Lesbians, G für Gays, B für Bisexuals und T für Transgender steht. Das + verdeutlicht, dass das keineswegs alle nicht heteronormativen Orientierungen und Identitäten sind, die es gibt.

Und dann gibt es da noch so ein anderes Wörtchen, was sich daraus entwickeln lässt. Queer. Zunächst bezeichnet das alles, was in irgendeiner Art und Weise von der Norm abweicht. In den letzten Jahren hat dieser Begriff aber vor allem etwas von der Gleichstellungsseite abbekommen, vor allem, was sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität und Lebensweise angeht. Die Wikipedia-Definition ist

Queer steht heute sowohl für die gesamte Bewegung als auch für die einzelnen ihr angehörenden Personen. Es ist eine Art Sammelbecken, in dem sich – je nach Selbstaussage – außer Schwulen, Lesben, Bisexuellen, Intersexuellen, Transgendern, Pansexuellen,
Asexuellen und BDSMlern auch heterosexuelle Menschen, welche Polyamorie praktizieren, und viele mehr finden lassen.

Oftmals wird dies auch durch eine Regenbogenflagge dargestellt, von der ich persönlich auch selbst eine piratisierte Variante habe (Hallo an die AG Queeraten!)

Das Problem mit dem Queerbegriff und polyamor lebenden Menschen hat diese Definition schon aufgegriffen nämlich „je nach Selbstaussage“. Einige Definitionen des Begriffes beschränken sich „nur“ auf die sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten, dabei ungeachtet bleibt die Lebensweise und Art, die Beziehungen zu führen. Das Magazin queer.de, das sich selbst als Zentralorgan der Homo-Lobby bezeichnet, schränkt diesen Begriff dementsprechend noch weiter ein und geht in den meisten Fällen nur auf Schlagzeilen im Zusammenhang mit Homosexualität ein, ab und an auch Transgender, aber eben vergleichsweise selten. An sich ist es auf jeden Fall gut, ein solches Magazin in Deutschland zu haben, aber es deckt eben nur einen Teil des Bereiches queer ab.

Aber zurück zur Polyamory. Oftmals wird damit argumentiert, dass sich bewusst dazu entschieden wird, diese Art der Beziehung zu führen. Ich selbst führe aktuell eine polyamore und sexuell offene Beziehung, die um Partner erweitert werden darf, und ja, ich mag mich bewusst dazu entschieden haben, aber aus dem einfachen Grund, dass mich eine Beziehungsform, die andere Menschen und mögliche, weitere Beziehungen ausschließt, auf Dauer unglücklich machen würde. Um genau zu sein würde es mich nicht nur unglücklich machen, es könnte schon von Anfang an nicht funktionieren. Abgesehen von der Tatsache, dass selbst, wenn ich eine neue Beziehung eingehe, gesetzt der Fall, diese beschränkt sich in romantischer als auch sexueller Hinsicht auf einen Partner, plötzlich alle sexuell attraktiven Menschen in meiner Umgebung unattraktiv werden. Die Menschen, in die ich vorher verliebt war, verschwinden dann auch nicht plötzlich. Aber es wäre eben nicht erlaubt, ich dürfte in meiner Beziehung diese Gefühle gar nicht ausleben. Das kann und will ich nicht. Klar, auch für mich wäre es einfacher, wenn ich in der Lage wäre, solche Beziehungen zu führen. Es ist gesellschaftlich auf jeden Fall akzeptiert und weniger zeit- und kostenintensiv. Ich bin dazu aber einfach nicht in der Lage. Es mag Menschen geben, die das können, was eben ein Großteil der Gesellschaft ist, es mag Menschen geben, die polyamor leben können als auch eine Beziehung, die sich auf eine Person beschränkt, es mag Menschen geben, die nur polyamor leben können, wobei es auch hier natürlich wieder Unterschiede gibt, wie das jeweilige Beziehungskonzept aussieht, damit jemand glücklich ist, aber letztlich entscheide ich mich nicht dafür, polyamor zu sein. Ein homosexueller Mann wird auch keine Beziehung mit einer Frau führen können, genauso wenig bin ich dazu in der Lage, eine Beziehung zu führen, die sich auf einen Partner beschränkt. Ja, ich hatte auch schon Beziehungen, die sich auf einen Partner beschränken. Aber wie man leicht sieht, sind diese offenbar gescheitert. Meine aktuelle Beziehung war auch mal irgendwie beschränkter, aber auf einen einzigen Partner beschränkt war sie in dem Sinne nie wirklich. Ja, auch wir sind den Schritt weiter gegangen, dass mehrere Partner erlaubt sind, entsprechend unserer Regeln, weil eben das passiert ist, was bei mir des Öfteren passiert. Ich finde andere Menschen sexuell attraktiv und verliebe mich. Dafür kann ich nichts. Es wäre auch sicherlich keine Lösung für mich, sobald das passiert, mich für jemanden zu entscheiden. Dann hätte ich permanent kurze Beziehungen, die mich nie glücklich machen. Es ist keine Entscheidung für mich, polyamor zu sein, genauso wenig wie es für einen Transgender keine Entscheidung ist, welches Geschlecht denn nun das eigentliche, das richtige Geschlecht ist und wie es für einen Homosexuellen keine Entscheidung ist, ob der homosexuell ist und wie es für den Fußfetischisten keine Entscheidung ist, ob dieser nun diesen Fetisch hat. Ich entscheide mich lediglich dazu, meine Beziehungen entsprechend zu gestalten, genauso wie der Transgender seine Konsequenzen für sich und seinen Körper daraus zieht, genauso wie der Homosexuelle nur Beziehungen mit Menschen eingeht, die dasselbe Geschlecht haben und genauso wie der Fußfetischist Menschen sucht, mit denen er seinen Fetisch ausleben kann.

Polyamorie ist übrigens genauso natürlich wie alles andere auch. So wie es im Tierreich beispielsweise Homosexualität, Transgender und Intersexualität gibt, so gibt es auch Tiere, die Beziehungen mit mehreren Artgenossen pflegen. Insofern reihe ich mich als polyamorer Mensch in eine Reihe von natürlichen Gegebenheiten ein, die in unserer Gesellschaft noch immer benachteiligt werden. Ich will an der Stelle gleichgeschlechtlichen Paaren ihren Kampf um die Ehe für alle natürlich nicht wegnehmen. Ich selbst bin da Verfechterin für und kämpfe auch sehr gerne mit. Da ich als Mensch, der auch im Sinne der L(i)ebensweise queer ist, aber genauso das Recht haben will, rechtlich mit mehren Menschen zusammen zu sein und dementsprechend sämtliche Vor- und Nachteile zu haben, ist das deswegen nicht gleich weniger queer.

Analsex, Darkrooms und BDSM im Aufklärungsunterricht?

Hallo Welt,

heute geht es um ein Thema, das vor kurzem wieder durch die Medien gegangen ist. Es soll diesmal um Sexualkunde gehen oder das Wort, das ich in dem Kontext bevorzuge, nämlich Aufklärungsunterricht. Meiner Meinung nach sollte es dabei nämlich nicht nur um sexuelle Gegebenheiten gehen. Hintergrund der Diskussion ist unter anderem hier zu finden.

Bevor ich mich allerdings dem Thema widme, was ich denke, was allgemein so im Aufklärungsunterricht von der Schule aus wann behandelt werden sollte, werde ich mich erst einmal mit der erwähnten Kampagne, Schule der Vielfalt, auseinander setzen und ob das auf der Onlinepräsenz wirklich so extrem ist, wie es in den meisten Medien dargestellt wird. An sich ist das Projekt, was den ersten Blick angeht, zu befürworten. Zunächst einmal geht es um die Bekämpfung von Homophobie an Schulen, daneben noch um den Abbau von Diskriminierungen gegenüber Leuten, die irgendwie der Queer- oder LGBT+-Community angehören. Allerdings gibt es ja hauptsächlich Kritik bezüglich der Lehrmaterialien im Punkt Rollenspiele. Genau das habe ich versucht, mir anzuschauen. Ja, versucht. Als ich für diesen Blogbeitrag recherchiert habe, hat mir die Seite gesagt, dass die pdf-Datei bezüglich dem kompletten Modul wohl nicht (mehr) verfügbar ist.

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Gerade an dieser Stelle wäre es sehr interessant gewesen, sich das alles anzuschauen, was so kritisiert wird, aber an der Stelle tut es mir Leid, dass ich das Dokument nicht finde. Wenn der Link wieder funktionieren sollte oder jemand die entsprechende Datei hat, ich bin dafür zu haben und an dieser Stelle kann ich das dann gerne wieder aufgreifen. Daher werde ich nun auf die vermutlich etwas weniger inhaltreiche Übersichtsseite zu Rollenspielen zurückgreifen. Hier finden wir keine konkreten Informationen zu irgendeiner Art der Rollenspielen, in der Anleitung ist lediglich folgender Hinweis noch dazu gegeben:

Grundsätzlich sollten Rollenspiele freiwillig erfolgen. Da in drei der vier Rollenspiele Lesben bzw. Schwule auftreten, sollte die Rollenverteilung unter den Freiwilligen per Los erfolgen, um keine Schülerin/keinen Schüler unter Rechtfertigungsdruck zu setzen.

Dieser Hinweis ist bezüglich der weiteren Diskussion zur Schule über Vielfalt meiner Meinung nach unglaublich wichtig. Es wird also kein kleines Kind dazu gezwungen, Analsex oder ähnliche Praktiken darstellen zu müssen, wenn es das nicht will. Einvernehmen bezüglich jeglichen sexuellen Handlungen ist verdammt wichtig und sollte auch schon in jüngeren Jahren, also hier ist die Rede von Klasse 7, gelehrt werden. Der Punkt ist hier allerdings, dass die meisten Kinder in dem Alter noch nicht wissen, was Analsex ist und selbst, wenn es einer nicht weiß, könnte man dessen Schamgefühl verletzen. Wenn ich mich an die Zeit in der siebten Klasse zurück erinnere, wusste ich persönlich noch nicht, was Analsex ist. Ich habe mich da immer gefragt, warum einige aus meiner Klasse das Wort Uralsee zu Analsee umwandelten und sich dabei kaputt lachten. So viel dann auch zu Reife bei dem Thema. Da ich im Grunde genommen nur die Informationen aus den Medien habe und die wenigen, die Schule der Vielfalt selbst hat, greife ich kurz Rollenspiele mit Dildos, Analsex, BDSM, den Bau eines Bordells und was weiß ich noch alles auf. Davon bin ich kein großer Fan. Die meisten Schüler sind dafür entweder zu jung oder haben es schon geschafft, sich dank Internet selbst aufzuklären. Wenn an irgendeinem dieser Themen ernsthaftes Interesse besteht, dann wird derjenige sich auch intensiv damit beschäftigen. Es ist zwar okay, ab einem gewissen Alter mal am Rande davon gehört zu haben, damit man weiß, dass es noch etwas anderes als die eigene, sexuelle Norm gibt, aber das gleich nachzuspielen halte ich für fragwürdig. Anders sieht es meiner Meinung nach im Bereiche der alltäglicheren Rollenspiele aus. Hier bin ich der Ansicht, dass Kinder ruhig mal eine Diskriminierungssituation darstellen können, um mal ein Beispiel zu nennen, wie ich mir das vorstellen könnte:
Schüler A: „Ey, ich hab gehört, du bist eine Schwuchtel!“
Schüler B: „Ich habe doch nur einen Freund wie ihre eine Freundin.“
Schüler C: „Schwuchtel, Schwuchtel!“
Damit soll dann im Idealfall gezeigt werden, was eben nicht okay ist, wenn Homophobie in der Klasse denn wirklich auftritt. Wenn alle lieb und tolerant sind, kann man auch gerne Rollenspiele durchführen, in denen Homosexuelle dann so behandelt werden, wie sie es eigentlich auch sollten, nämlich wie ganz normale Menschen, was sie ja letztlich auch sind. Sexuelle Handlung müssen da nicht nachgestellt werden, wenn denn was zum Thema Diskriminierung gegen Queer und LGBT+ gemacht werden soll. Übrigens habe ich mir mal den Spaß gemacht, die Suche auf der Seite Schule der Vielfalt mit verschiedenen Suchbegriffen zu füttern. Zu Dildo, anal, Darkroom, BDSM, Fetisch, Vibrator, Sexspielzeug, Lecktuch (was eigentlich ja eine Verhütungsmethode ist, was wichtig werden kann, sobald die sexuelle Handlung einen Menschen mit weiblichen Geschlechtsorganen involviert), Kondom (auch ein nicht unwichtiges Verhütungsmittel, sobald ein Mensch mit männlichen Geschlechtsorganen dabei ist), Penis und Vagina gibt es keinen einzigen Treffer. Zu SM gibt es lustigerweise Treffer, das sind dann aber meistens einfach nur Wörter, in denen irgendwie die Buchstaben S und M hintereinander vorkommen:

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Ähnliches Spiel hat man bei der Suche nach dem Wort Sex. Da das Wort Homosexualität nun einmal die Buchstaben S, E und X hintereinander enthält und es sich um ein Projekt gegen die Diskriminierung von Homosexualität handelt, ist es irgendwo logisch, dass dieser Begriff auftaucht. Da gibt es nur wenig interessante Dinge, beispielsweise das Begriffslexion zum Abgrenzen von Begriffen und es werden sogar Filme ab 16 aufgegriffen. Da gibt es wirklich Schlimmeres, vor allem, weil in meiner Schulzeit auch Filme mit FSK 16 geschaut worden, obwohl nicht alle Anwesenden zu diesem Zeitpunkt 16 waren. Das interessiert in der Regel auch nicht groß, vor allem nicht die Eltern, wenn es mal um ein bisschen mehr Gewalt geht. Die Schule für Vielfalt scheint also eigentlich gar nicht so schlimm zu sein, wenn man von dem Punkt absieht, dass gewisse Rollenspiele keine Option darstellen sollten.

In diesem Zusammenhang wird jedoch auch SCHLAU NRW kritisiert, was ich mir in dem Zusammenhang auch mal ansehen will. Dazu habe ich diesmal funktionsfähige Infomaterialien gefunden, an denen ich mich orientieren will. Dort steht explizit ganz weit vorne schon einmal das drin:

Werden die Jugendlichen in euren Workshops mit Sexualität konfrontiert?

Nein. SCHLAU macht keine Sexualaufklärung, sondern Antidiskriminierungsarbeit. Das bedeutet, dass wir mit den Jugendlichen über Lebensentwürfe und Familienmodelle, über Coming‐out und Diskriminierung sprechen.

Hört sich doch schon einmal gut an, dass hier kein Workshop im Sinne von sexueller Aufklärung bezüglich aller Bereiche der Sexualität, also auch beispielsweise verschiedene Fetische genaustens unter die Lupe genommen werden, stattfindet. Es wird sogar auf die kritisierten Rollenspiele eingegangen:

Wir haben von Methoden gehört, in denen Jugendliche einen Puff planen oder sich Lieblingsstellungen ausdenken sollen. Wendet ihr solche Methoden an?

Nein. In unseren Methoden geht es um Diskriminierung, Klischees, Familienbilder oder allgemein um gesellschaftliche Privilegien. Die Jugendlichen planen keinen Puff, denken sich keine Lieblingsstellungen aus und spielen auch sonst keine Stellungen nach. Alle von uns genutzten Methoden respektieren die Intimsphäre und die persönlichen Grenzen der Jugendlichen.

Laut Projekt scheint es also keine solcher Methoden zu geben. Auch wird scheinbar auf die Freiwilligkeit großen Wert gelegt:

Können die Jugendlichen eure Workshops verlassen?

Ja. Dies ist selbstverständlich zu jedem Zeitpunkt des Workshops möglich. Die Lehrkraft hat für diesen Fall alternative Aufgaben und Themen parat.

Was ich etwas schade finde an diesen Aufklärungsprojekten ist, dass die Queer-Community sich rein auf die Sexualitäten und die Geschlechteridentitäten dreht. Ich persönliche sehe Menschen, die in irgendeiner Weise dem Bild von zwei Menschen, die eine Beziehung führen und nur miteinander auf sexueller Ebene interagieren, auch als Teil der Queer-Community, sowie bestimmte Fetisch- und BDSM-Bereiche. Insofern kann man die beiden Organisationen in ihrer Außendarstellung nicht kritisieren. Da will ich mich allerdings selbst in meiner Aussage einschränken, weil ich keine Ahnung davon habe, was die Materialien von Schule der Vielfalt enthalten haben, aber dazu habe ich weiter oben ja schon was geschrieben.

Nachdem ich mich nun also mit verschiedenen Konzepten der Aufklärung befasst habe, stellt sich natürlich die Frage, inwiefern ich persönlich denke, wie genau in Schulen aufgeklärt werden muss. Das lässt sich eigentlich ganz simpel beantworten: Altersgerecht. Ein Grundschüler wird mit Begrifflichkeiten und Abgrenzungen von Bi- und Pansexualität vermutlich irgendwo überfordert sein und es wird ihn gar nicht interessieren. Es reicht in dem Fall doch einfach, wenn ihnen beigebracht wird, dass es Männer gibt, die Frauen lieben, Männer, die Männer lieben, Frauen, die Frauen lieben, Männer, die Männer und Frauen lieben und Frauen, die Männer und Frauen lieben. Manchmal sogar mehr als eine Person. Bezüglich Geschlechtsidentität kann man auch ganz einfach sagen, dass es Mädchen gibt, die eigentlich Jungen sind und Jungen, die eigentlich Mädchen sind. Bezüglich Menschen, die weder männlich noch weiblich sind, bin ich mir unsicher, aber ich habe noch die Hoffnung, dass Kindern das Geschlecht irgendwie egal ist, auch wenn es oft heißt „Ich spiele aber nicht mit Jungs/Mädchen!“ Irgendwie habe ich das schon in meiner Kindheit nicht ganz verstanden. Ich war quasi irgendwie Post Gender von Beginn an. In meiner Kindheit sind mir auch nicht viele Geschlechterklischees durch meine Eltern begegnet, die haben mir gerne ’ne Barbie-Puppe gekauft und eine Carrera-Rennbahn mein halbes Zimmer blockieren lassen. Ich wünschte, jedes Kind hätte die Chance so aufzuwachsen und nicht in Geschlechterklischees gezwungen zu werden, nur weil die Eltern eben ein Kind von diesem oder jenen Geschlecht bekommen haben. Irgendwann werden die Kinder dann auch so langsam zu Jugendlichen. So in der siebten bis achten Klasse würde ich es dann als wichtig erachten, dass sie bestmöglich über Safer Sex aufgeklärt werden, wenn das nicht sowieso schon die Eltern tun. Auch gerade Verhütungsmittel wie die Kupferkette, worüber ich schon mal gebloggt habe, die eher unkonventionell sind oder Lecktücher, die ich bereits weiter oben schon einmal erwähnt habe, sollten ein Teil des Unterrichts werden, natürlich noch immer mit Betonung auf Kondom, weil das eben vor sexuellen Krankheiten schützt. Besonders Wert sollte meiner Meinung auch darauf gelegt werden, dass sexuelle Handlungen jeglicher Art immer einvernehmlich sein müssen. Hier würde ich besonders an die Jugendlichen appellieren, dass das, was einvernehmlich ist, in den meisten Fällen auch zu respektieren und zu akzeptieren ist. Das betrifft dann den ganzen Bereich bezüglich anderer Sexualitäten als die Heterosexualität, wobei gerade der noch einmal extra erwähnt werden sollte, genauso wie Polyamory. Verschiedene Fetische, der Lack-, Leder- und Latexbereich, sowie BDSM müssen nicht extra erwähnt werden. Das fällt meiner Meinung nach unter sexuelle Praktiken, die vollkommen okay sind, weil und vor allem wenn sie einvernehmlich ablaufen. Geschlechtsidentität wird in dem Zusammenhang vermutlich wieder wichtiger und hier kann man die Dinge wirklich beim Namen nennen. Ein ungefähr 14-jähriger Jugendlicher sollte nicht damit überfordert sein, wenn er sich grob im Bereich der verschiedenen Geschlechter auskennt und die Begriffe männlich, weiblich, nicht-binär sowie cis und trans unterscheiden kann und alle Menschen eben trotzdem als Menschen zu bewerten sind, was aber auch klar ist. Das ist so das Basiswissen, was meiner Meinung nach jungen Menschen mitgegeben werden sollte. Wenn sie irgendwelche individuelleren Fragen haben, ist es natürlich immer schön, wenn kompetentes Lehrpersonal vorhanden ist, die notfalls auch im Privatgespräch helfen können. Davon kann man aber leider nicht immer ausgehen. Daher sollten vielleicht auch die ein oder anderen Vereine genannt werden, die sich mit solchen Thematiken beschäftigen. Am bekanntesten sollte da der LSVD sein, aber das Internet kennt da meistens auch eine Lösung, vor allem, wenn die Jugendlichen schon mal wissen, dass das, was sie da empfinden, etwas ganz Normales ist, wie jede weiter verbreitete Sexualität oder L(i)ebenseinstellung. Eine Aufklärung in diesem Maße hätte ich mir damals auch gewünscht, aber ich konnte relativ schnell lernen, dass auch mit mir alles normal ist, auch weil ich mich als queer identifiziere. Ich hoffe, dass es vielen Jugendlichen in Zukunft genauso geht, egal, ob sie queer sind oder nicht. Letztlich soll das Ganze ja einerseits auf sexuelle Aktivitäten vorbereiten, andererseits aber auch zeigen, dass nicht das standardmäßige Hetero-Pärchen das einzig Normale in dieser Gesellschaft ist.

Blut, Blut, Räuber saufen Blut, außer, es kommt von Schwulen

Hallo Welt,

heute ist Weltblutspendetag, daher auch der Titel als Zitat aus „Julia und die Räuber“ von Subway to Sally. An sich natürlich eine gute Idee, schließlich wird immer noch viel mehr Blut benötigt als tatsächlich gespendet wird. Letztlich ist zwar die in Umfragen erfragte Bereitschaft zum Spenden hoch, aber tatsächlich einen halben Liter des eigenen Bluts abgeben? Fehlanzeige bei vielen.

box-statistik

So kommt es, dass insgesamt relativ wenig Blut zur Verfügung steht. Gerade Blutgruppen wie 0 negativ (oder auch noch positiv) sind recht gefragt, weil sie als (fast) Universalspender fungieren können. Gerade auch jeder von uns könnte in die Situation kommen, in der wir Blut benötigen. Jeder könnte morgen von einem Auto angefahren werden oder einen anderen Unfall haben, auch wenn man das natürlich niemandem wünscht, und in Folge dieses Unfalls Spenderblut benötigen. Das passiert täglich oft genug in Deutschland, wobei viel Spenderblut für die Therapie von Krebs benötigt wird. Allerdings kann dies genauso jeden treffen, wenn auch nicht so wahrscheinlich und nicht so schnell. Wir stellen also fest, es wird viel Blut benötigt. Weiterhin gibt es schon fast zu wenig Blut für zu viele Patienten. Was also tun? Es wird oftmals versucht, Menschen zum Blutspenden zu motivieren, sei es durch kostenlose Versorgung mit Kaffee und Kuchen danach, als auch teilweise mit Aufwandsentschädigungen, mit denen jedoch nicht aktiv geworben werden darf. Klappt eher schlecht als recht, habe ich den Eindruck, weil immer noch irgendwie Blut fehlt.

Angenommen, ich habe nun viele Männer, die sogar noch öfter jährlich Blut spenden dürfen als Frauen, die gerne Blut spenden würden, aber es nicht dürfen. Sie sind gesund, vergleichsweise munter, sind so zwischen 18 und 80 Jahre alt und leiden an keinen Krankheiten, die sie in irgendeiner Art und Weise von der Spende ausschließen. Eigentlich doch super, so viele Spender dem „Markt“ zuzuführen. Da gibt es allerdings ein Problem. Diese Männer sind homosexuell und fallen in die Kategorie „Männer, die mit Männern Sex hatten“ und sind damit für eine Blutspende ausgeschlossen, weil zu einer Risikogruppe gehören sollen. Es wird geschätzt, dass in Deutschland etwa 80000 Männer an HIV leiden, während circa 65000 Frauen auch infiziert sind, nach den Zahlen von 2012, wobei natürlich auch Männer, die Sex mit Männern hatten, als Infektionsquelle zählen. Das passiert. Allerdings ist jemand, der homosexuell ist, in einer festen Beziehung lebt, die keine Sexualkontakte nach außen zulässt, und an keiner Geschlechtskrankheit leidet, genauso eine Risikoquelle für eine HIV-Infektion wie ein Heterosexueller. Offenbar gibt es nämlich auch Frauen, die eine Infektion mit HIV haben, also können sich auch heterosexuelle Männer damit infizieren, besonders, wenn sie häufig wechselnde Sexualpartner haben. Hier sind wir wieder an einem Punkt angekommen, der etwas schwierig ist. Was genau sind „häufig wechselnde Sexualpartner“? Zwei Partner pro Jahr? Pro halbes Jahr? Pro Monat? Pro Woche? Pro Tag? Pro Stunde? Die Realität wird wohl irgendwo dazwischen liegen. Diese Menschen sind bis jetzt übrigens auch von der Blutspende ausgeschlossen. Es muss sich also niemand Sorgen machen, dass selbst wenn homosexuelle Männer nun Blut spenden dürften, gleich eine Epidemie ausbricht und alle etwas promiskuitive veranlagten Menschen und homosexuelle Männer nun auf die Idee kommen, Blut spenden zu wollen. Geht sowieso nicht. Über die Definition von „häufig wechselnde Sexualpartner“ kann ich gerne streiten, Poly-Beziehungen mit beispielsweise drei Menschen, die nur sehr selten Sexualkontakte außerhalb der Beziehung pflegen, sehe ich da auch nicht in einer besonderen Risikogruppe. Bevor ich’s vergesse, Safer Sex sollte man natürlich immer ausüben, egal ob nun Risikogruppe oder nicht. Kommen wir also nun zu unseren Männern, die Sex mit Männern haben. Vor allem in Beziehungen ohne Sexualkontakte außer dieser oder überhaupt ohne eine aktuelle Beziehung und sehr wenig Sexualkontakten ist ein Blutspendeverbot einfach nur noch homophob. Wo keine Sexualkontakte sind oder nur wenige, die dabei sogar noch in einer Beziehung stattfinden könnten, kann generell nicht allzu viel passieren, sowohl bei homo- als auch hetero-, als auch alles weitere-sexuell. Als jemand, der Blut benötigen könnte, wäre mir Blut eines Homosexuellen übrigens viel lieber als gar kein Blut. Manche Risikogruppen mögen ja sinnvoll sein und von der Blutspende ausgeschlossen. Dass ich jemandem, der Blutverdünner nimmt, nicht eine Nadel in den Arm stecke und dem erstmal einen halben Liter Blut abnehme, ist auch irgendwo einleuchtend. Der könnte das Blut danach selbst brauchen. In solchen Fällen ist ein Ausschluss von der Blutspende ja vollkommen verständlich.

Übrigens zeigt das Beispiel der Knochenmarkspende, dass homosexuelle Männer doch eigentlich keine unumstößliche Risikogruppe sind. Knochenmark darf gegeben werden, Blut jedoch nicht. Klar sind Knochenmark und Blut unterschiedlich, aber gerade bei Knochenmark müssen die Faktoren viel eher stimmen als beim Blut und Erkrankungen wie HIV müssen ausgeschlossen sein. Insofern hoffe ich, dass es nur noch ein kurzer Weg ist, bis auch endlich homosexuelle Männer ihr Blut geben dürfen. Da gibt es bestimmt einige, die Leben retten wollen – unabhängig von der Sexualität derer, die gerettet werden sollen.

Weiterführende Links:

https://queeraten.eu/index.php/2016/01/20/blutspende-piraten-sorgen-im-saarland-fuer-den-ersten-teilerfolg/

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#GiveElsaAGirlfriend -Liebesbeziehungen in Kinderfilmen

Hallo Welt,

auf Twitter bin ich heute auf etwas gestoßen, was mich persönlich erschrocken hat. Wie die Überschrift schon sagt, geht es um #GiveElsaAGirlfriend, was sich auf den Disney-Film Frozen (oder zu deutsch: Die Eiskönigin – Völlig unverfroren) bezieht, in dem Elsa, die Hauptfigur, noch keinen Prinzen und noch keine Prinzessin gefunden hat, was sich allerdings im von Disney angekündigten zweiten Teil ändern könnte. Daraus ist dann die Bewegung und Forderung entstanden, dass Elsa im nächsten Teil eine Freundin bekommen sollte.

Aus meiner Sicht finde ich die Idee echt super. Elsa ist aktuell die wohl beliebteste Disneyfigur, wenn ich mich so umsehe. Selbst ein Biologie-Kurs Klassenstufe 11 ließ sich von dem Film verzaubern. Und der Kurs würde sich genauso davon verzaubern lassen, wenn Elsa eine Prinzessin an ihre Seite bekäme. Streng genommen ist Frozen wohl auch kein Kinderfilm, weil auch einige „ältere“ Personen den Film mögen. So sind auch die Figuren als Cosplay beliebt. Ich denke, nichts oder nicht viel würde sich ändern, wenn Elsa eine Freundin bekäme. Die meisten Leute, die Frozen mögen, würden Frozen weiterhin mögen. Das Geschlecht von Elsas Partner würde schlicht vielleicht für ein paar Stunden, allerhöchstens ein paar Tage für Diskussionsbedarf sorgen. Sie wäre nicht der erste nicht heterosexuelle Hauptcharakter einer Serie, die auch Kinder unter ihren Zuschauern haben. So führt beispielsweise Korra, die Hauptfigur der Nachfolgeserie von Avatar – Der Herr der Elemente Avatar – Die Legende von Korra eine Beziehung mit einer Frau. Ich sehe schon die Scharen an Kindern, die jetzt plötzlich durch den negativen Einfluss dieser Serie homosexuell werden. Oder sich ekeln. Oder sofort Satanisten werden. In den Kommentaren zu #GiveElsaABoyfriend habe ich beispielsweise gelesen, dass man dadurch ja gegen Gott kämpfen würde, wenn sie eine Freundin bekäme. Man könnte an dieser Stelle die Diskussion auf eine religiöse Ebene heben, weil Gott laut Glauben ja alle Menschen liebt und sowieso jeder zu Gott finden wird, zumindest im Christentum. Aber da will ich eigentlich gar nicht hin. Ich will zu dem Punkt, an dem ich sagen kann, dass Kinder dadurch nicht negativ beeinträchtigt werden. Kinder sind aller Regel noch offene, tolerante Wesen. Für Kinder ist es okay, wenn eine Frau mit einem Mann zusammen ist. Für Kinder ist es aber auch okay, wenn eine Frau mit einer Frau oder ein Mann mit einem Mann oder nach einer kurzen Erklärung auch eine Frau mit einer Frau und einem Mann (die Konstellationen ließen sich hier beliebig erweitern) zusammen ist. Das funktioniert dann eben, das ist nichts, worüber man groß reden müsste. Leider bleiben Kinder keine offenen, toleranten Wesen, sondern das Elternhaus hat da einen nicht gerade geringen Einfluss. Es ist auf jeden Fall super, wenn die Eltern dabei ihren Kindern beibringen, dass alle einvernehmlichen Beziehungen zwischen frei entscheidenen Menschen okay sind. Es ist allerdings gar nicht mehr so super, wenn Kinder mitbekommen, wie ihre Eltern über Homosexuelle lästern und Wörter wie „schwul“ als Beleidigung nutzen. Das schauen Kinder sich in aller Regel ab und alleine dadurch bekommt Homosexualität schon im kleinen Alter einen negativen Touch. Im Laufe der Jahre übernehmen Kinder leicht die Einstellung ihrer Eltern. Und wenn die intolerant ist, ist das leider nicht so schön. Natürlich gibt es auch einige Stufen dazwischen, beispielsweise Eltern, die Homosexualität an sich okay finden, aber nicht wollen, dass ihre Kinder homosexuell werden. Das ist eine Einstellung, die ich durchaus als intolerant bezeichne. Vor allem ist es nicht schön, wenn das vor einem Kind oder Jugendlichen geäußert wird, die homosexuell sind, aber noch nicht mit ihren Eltern darüber geredet haben, eben weil sie sich nicht getraut haben. Figuren wie eine homosexuelle Elsa oder eine bisexuelle Korra könnten an der Stelle eine Art Person sein, mit der man sich identifizieren kann, eine Person, die man bewundern kann und deren Fan man sein kann. Im Prozess der Akzeptanz gegenüber sich selbst hilft so was. Es ist ganz normal, Vorbild XY, auch wenn es nur eine animierte Figur ist, geht es genauso wie mir. Es ist alles okay mit mir, niemand hat das Recht, mich deswegen zu diskriminieren. Natürlich könnten sehr homophobe Eltern ihren Kindern verbieten, den entsprechenden Film zu schauen. Aber Kinder haben Freunde und Freunde erzählen bereitwillig von neuen Figuren und von Elsas Prinzessin und/oder Prinz. Vielleicht schauen sie den Film ja sogar gemeinsam auf DVD, wer weiß.

Akzeptanz könnte solch ein Film aber nicht nur für ein Individuum schaffen. Eine homosexuelle Hauptfigur in einem (Kinder-)Film wäre zwar nicht mehr etwas ganz Neues, aber vergleicht man die Reichweite von Frozen und Avatar – Die Legende von Korra bemerkt man leicht, dass Frozen bekannter ist. Es würde insgesamt mehr Akzeptanz in die Gesellschaft bringen. Kinder könnten direkt mit der Vorstellung aufwachsen, dass nicht heteronormative Beziehungen eine ganz normale Sache sind. Klar, Homosexuelle (und alle anderen nicht Heterosexuellen) sind nur eine Minderheit. Diese Minderheit ist allerdings genauso ein Teil der Gesellschaft wie heterosexuelle Menschen, manche Studien gehen sogar von bis zu 10% Homosexuellen in der Gesellschaft aus. Der Wert ist vermutlich etwas hoch gegriffen, allerdings ist Homosexualität auf jeden Fall präsent. Dass es für Schimpfwörter wie „Schwuchtel“ reicht und homosexuelle Männer als unmännlich beschimpft werden, scheint auf jeden Fall nicht das Problem von Menschen zu sein, die rumjammern, dass Homosexualität ja viel zu präsent ist und die ja immer eine Extrawurst wollen. Dann müsste man jeder Minderheit ja eine Extrawurst geben. Dann müsste Elsa eine trans*, dick gebaute, dunkelhäutig Person sein, wenn man ja alle Minderheiten berücksichtigen will. Allein mathematisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine trans*-Person, die dazu noch dunkelhäutig und dick gebaut ist, homosexuell ist, geringer als die Wahrscheinlichkeit, dass irgendeine beliebige Person homosexuell ist, unabhängig von der Identifikation des Geschlechts, Hautfarbe und Körperbau. Falls man allerdings solche Personen abbilden will, gerne. Die Disney-Prinzessin Jasmin greift eine andere Kultur als die westliche auf, die Prinzessin aus Küss den Frosch ist dunkelhäutig. Disney greift also auch andere Minderheiten auf, nur denen, die schreien, dass dann ja jede Minderheit ihre Extrawurst fordern kann, scheint das vollkommen egal zu sein oder es ist noch nicht einmal aufgefallen. Außerdem finde ich es gut, dass alle Vielfalten der Menschen nach und nach auch in Kinderfilmen von Disney aufgegriffen werden. Warum also keine homosexuelle Hauptfigur?

In Deutschland wäre das auch vor allem unter dem Aspekt interessant, dass Maxdome nun die Kategorie „Queer“ gestrichen und offenbar einen Großteil der Serien und Filme mit entsprechendem Inhalt entfernt hat. Mit der Begründung, dass sie ja familienfreundlicher werden wollen, könnte Disney nun mit einer homosexuellen Prinzessin dem sozusagen entgegentreten. Familienfreundliche Filme können natürlich auch homosexuelle Beziehungen enthalten. Das sollte meiner Meinung nach die politische Botschaft in diesem Fall sein, weil es im ersten Moment ja vollkommen egal erscheint, welches Geschlecht nun der Partner des Hauptcharakters haben soll. Normalerweise ist es das auch, obwohl ich mir wünsche, in der Zukunft in Filmen mitfiebern zu können, welches Geschlecht der Partner nun hat, weil das nun einmal die Auswahl vergrößert und wie viele Partner der Hauptcharakter überhaupt hat. Es sollte meiner Meinung nach einfach gut in die gesamte Story passen. Allerdings ist das Geschlecht des Partners der Hauptfigur nicht mehr egal, wenn es politisch wird. Und genau das ist hier der Fall, sowohl in Deutschland als auch in den USA. Daher #GiveElsaAGirlfriend