Warum fallen mir eigentlich nicht die Haare aus?

Hallo Welt,

heute wird es wieder etwas unpolitischer. Es soll einmal wieder um meine Haare gehen. Was ich mit diesen schon alles angestellt habe, das kann man entweder mit einem Blick auf mein Profilbild erahnen oder hier detaillierter nachlesen, denn darüber habe ich schon einmal was geschrieben. Da ich mehr oder weniger regelmäßig blondieren muss, schädigt das auch irgendwo das Haar. Der Bleichvorgang für alles vor mehr als einem Jahr war mit einer Mischung aus 6% und 9% Wasserstoffperoxidanteil. Mein Ansatz wird meistens mit 6% blondiert, das macht bei mir ein sichereres Gefühl als eventuelle 3%, mit denen es auch noch funktionieren könnte. Diese Prozedur ist nicht gerade das, was für das Haar gesund ist. Ich habe noch Glück, mein Haar ist sehr dick, so um die 120 µm, das haben wir lustigerweise mal unter einem entsprechenden Mikroskop nachgemessen, aber das soll nicht das Thema sein. Meine Naturhaare stecken das Blondieren an sich auch relativ gut weg und fühlen sich danach etwas trocken an. Dass sie sich aber kaugummiartig ziehen lassen, das hatte ich bisher glücklicherweise nur, als ich bereits gefärbte Haare blondiert hatte. Sonst pflege ich meine Haare auch noch.

Zum einen geschieht das durch nicht allzu häufiges Waschen. Meine Kopfhaut fettet so gut wie gar nicht. Ich kann quasi eine Woche meine Haare nicht waschen und ich merke es immer noch nicht. Im Grunde bin ich da sehr gesegnet mit. Zu viel waschen ist ja auch nicht gut für die Haare. Zwischendurch kann ich besonders für die Spitzen etwas pflegendes rein machen. Außerdem ist die meiste Pflege, die ich benutze, Naturkosmetik. Aber fangen wir erst einmal dabei an, welches Shampoo und welche Spülung ich verwende. Dort habe ich erst einmal angefangen, mich durch das Alverde-Sortiment zu probieren. Ich habe den Vorteil, dass ein dm quasi einen Ort weiter ist und zusätzlich noch in dem Ort, in dem ich zur Schule gehe. Ich könnte dort also täglich hin, wenn ich Lust hätte. Bezüglich Rossmann, der ja auch das Alterra-Sortiment führt, müsste ich erst einmal eine halbe Stunde fahren. Also habe ich mit Alverde angefangen und habe dort zum einen Shampoo und Spülung mit Hibiskus und Aloe Vera probiert und dieses hier:

IMG_5263.JPG

Bei beiden gab es eigentlich keinen großen Unterschied, aber ich habe gerade auf der Seite von dm gesehen, dass es nun statt Hibiskus und Aloe Vera was mit Passionsfrucht und Reis gibt. Das habe ich noch nicht ausprobiert und kann daher nichts dazu sagen. Alverde hat ein bisschen doof geformte Verpackungen, was die Spülung angeht, was man eventuell schon an dem Bild erahnen kann. Ansonsten ist es ganz okay, es macht das Haar nicht kaputt, aber ich habe auch nicht das Gefühl, dass es stark gepflegt wird. Anders ging es mir mit Shampoo und Spülung von Alterra, was ich mir mal gekauft habe, als ich im Rossmann war.

IMG_5264.JPG

Damit fühlt sich mein Haar besser an und die Verpackungen sind problemlos zu leeren, anders als bei Alverde. Von daher werde ich vermutlich darauf umsteigen, wenn ich die Produkte von Alverde aufgebraucht habe.

Des Öfteren verwende ich aber noch diverse andere pflegende Produkte. Vor der Haarwäsche mache ich ab und zu entweder Haarbutter oder Kokosöl ins Haar. Die Haarbutter ist von Alverde und riecht nicht nur gut, sondern stört auch nicht durch das zusätzliche Fett nach der Haarwäsche, obwohl man diese danach verwenden kann.

IMG_5267.JPG

 

Gerade diese Haarbutter ist auch sehr ergiebig und muss ich so etwa alle drei Monate neu kaufen.

Kokosöl mache ich auch lieber aus ähnlichen Gründen vor der Haarwäsche rein, von welcher Marke das nun ist, ist eigentlich egal.

IMG_5271

Und auch wenn es dort steht, die Piratenpartei Saarland hat mit diesem Kokosöl eigentlich nichts zu tun. Ich wollte nur kein neues Bild machen. Nebenbei hat das auch den Vorteil, dass man es auch für’s Essen verwenden kann.

Für nach oder besser gesagt während der Haarwäsche habe ich eigentlich unzählige Haarkuren. Ab und zu nehme ich welche vom Frisör mit, die dann auch mal von Paul Mitchell sein können und teste mich durch la vera. Aber immer öfter kaufe ich mir tatsächlich eine Haarkur von Balea.

IMG_5266.JPG

Diese ist nicht ganz so pflegend wie ähnliche Produkte von Naturkosmetikmarken, aber dennoch benutze ich sie ganz gerne, nachdem ich schwimmen war, denn Chlorwasser ist für das Haar auch nicht gerade das Beste. Für eine etwas stärkere Pflege nehme ich dann entsprechende Produkte wie dieses:

IMG_5265-1.JPG

Das soll mal als Beispiel zählen für alle Kuren, die ich so benutze, denn diese gehen alle in die Richtung Naturkosmetik. Des Öfteren verwende ich dann zum Trocknen meiner Haare ein Leave In-Produkt, meistens in Spray-Form.

IMG_5269.JPG

Das erste Spray ist etwas problematisch was den Faktor Umweltbewusstsein angeht, da ich nicht herausfinden kann, ob dafür Tierversuche eingesetzt wurden oder nicht. Der Liste von PETA vertraue ich da nicht ganz, weil es sich dabei explizit um Firmen handelt, die mit der Organisation in Kontakt standen. Weiterhin sind dort ein paar Silikone drin enthalten, die meines Wissens nach allerdings ohne größere Probleme wieder aus dem Haar entfernt werden können. Dabei müssen die Silikone noch nicht einmal wasserlöslich sein, sondern nur löslich in Hinblick auf Substanzen im Shampoo oder Spülung. Was nun die Fettlöslichkeit von Silikonen angeht, auf dem Gebiet bin ich leider (noch) kein Experte. Aber gerade weil Silikone drin sind, verwende ich das Produkt gerne nachdem ich meine Haare frisch getönt habe, damit die Farbe noch etwas geschützt ist. Das zweite Produkt habe ich mir einfach mal so gekauft, ist sehr ergiebig und inzwischen ein Jahr alt und ich habe es erst bis zur Hälfte geleert. Das dritte Produkt hält auch eine gefühlte Ewigkeit, riecht zwar nicht ganz so gut, aber ist auf jeden Fall auch ganz angenehm.

Das war es eigentlich soweit, was das Thema Pflege angeht, plus natürlich noch ein bisschen testen mit diversen Produkten. Um vielleicht noch eine letzte Frage zu beantworten, was tue ich, wenn ich eine Farbe loswerden will? Gerade auf der Seite, die nicht blau ist, bieten sich da verschiedene Mittel an:

IMG_5270.JPG

Damit wasche ich meine Haare dann etwa alle zwei Tage, je nachdem, wie schnell es gehen soll, und hoffe, dass sie schnell wieder heller werden. Meine Haare sind in der Hinsicht sowieso sehr klammernd, ich brauche schon fast einen Strandurlaub, um einen dunkleren Rotton loszuwerden.

Advertisements

Was tue ich eigentlich mit meinen Haaren? – Eine kleine Geschichte

Hallo Welt,

diesmal geht es um ein Thema, das fast nicht mehr voller Bilder unpolitischer sein könnte, wenn man von der Tatsache absieht, dass meine Haare passend zum Design zur Europa- und Kommunalwahl mal orange und blau waren. Angefangen hat der ganze bunte Spaß eigentlich darauf, dass ich Lust drauf hatte und das als schön empfand. Zunächst auch etwas vorsichtig, denn meine Naturhaarfarbe ist braun, im Sommer etwas heller, im Winter etwas dunkler. Vorwarnung: Es folgen Bilder, auf denen ich noch ein bisschen jünger war als jetzt.

.IMG_0195

Das war der Ausgangsstatus vor etwa fünf Jahren. Bessere Bilder meiner Naturhaarfarbe habe ich leider nicht mehr, auf anderen Bildern wirkt meine Naturhaarfarbe im Vergleich relativ grau durch Sonneneinstrahlung. Des Öfteren kann man aber meinen Ansatz bewundern, den ich mir nicht immer gerne nachblondieren lasse. Das passiert nur gut alle sechs Monate. Aber dazu später mehr. Gar nicht so lange Zeit später dachte ich mir, dass ich mal mutig sein will. Ich habe mich nicht getraut, mir den ganzen Kopf gleich zu blondieren, mal ungeachtet der Tatsache, dass meine Eltern davon nicht sehr überzeugt gewesen wären. Also musste irgendwas her, was nicht gleich ganz so extrem war, aber auch nicht zu langweilig. Was folgte, waren drei blaue Strähnen, die sich ins türkis-graue auswaschen ließen.

image1image2

Irgendwann hat mir dann aber auch das nicht mehr gereicht. So langsam hatte ich mich an dem Blau satt gesehen, habe zwischenzeitlich auch darüber nachgedacht, ob ich nicht das Blau gegen ein Grün tauschen will. Dennoch bin ich bei Blau geblieben und habe mich für etwas anderes entschieden. Das Ergebnis war eine schwarze Intensivtönung und jeder, der sich mit Färben gut auskennt, weiß, dass ein kleines Drama hier seinen Anfang nimmt. Ausgesehen hat das dann folgendermaßen:IMG_1049-1

Es war doch schon sehr dunkel und hat mir auch gut gefallen, nur hat selbst tägliches Schwimmen, was im Sommer teilweise schon mal vorgekommen ist, die Farbe nur auf ein etwas helleres Dunkelbraun gebracht. Dann kam ich auf die Idee, dass ich ja insgesamt doch bunt werden könnte. Nur um bunt zu werden braucht man eine Blondierung und bei schwarz gefärbten Haaren wird das oftmals rotorange und genau das wollte ich vermeiden. Daher entschied ich mich, erstmal ein Drittel meiner Haare zu blondieren und dann blau zu tönen. Allerdings probierte ich Elumen in Blau aus und stellte fest, dass das auf tot blondierten Haaren nicht gerade gut hielt.

 

image1-4

Das war das Ergebnis von einer Runde Elumen, was ich allerdings erst bemerkt habe, als ich schon zuhause war. Dann hieß es bald wieder zum Frisör und ich entschied mich für die blaue Tönung Ink Works von Paul Mitchell, was meine Frisörin mir empfohlen hat. Im Grunde genommen wirkt das wie alle anderen direkt ziehenden Tönungen auch, was dann mir dann auch im Ergebnis gefiel.image2-2image3-1

Das zweite Bild zeigt eigentlich nur, dass ich es zu der Zeit sehr favorisierte, meine Haare so zu tragen, dass es größtenteils einfach nur blau aussah, obwohl ich natürlich noch immer mein altes Dunkelbraun mit dabei hatte. Dennoch waren meine Haare eindeutig geschädigt und vor allem in den Längen und Spitzen hat sich die Tönung sehr grünlastig rausgewaschen.

image4

Auf dem Bild sieht man auch gut, dass meine Haare zu der Zeit nicht gerade die Gesündesten waren. Dennoch wollte ich sie nicht komplett abschneiden und bin knapp über ein Jahr mit solchen Haaren rumgelaufen, was mir auch gefallen hat und mir immer noch gefällt. Natürlich musste ich ab und an einiges an Haarlänge lassen. Meine Ausgangshaarelänge war etwa bis knapp unter die Brüste. Irgendwann waren sie dann nur noch darüber und letztes Jahr entschied ich mich dazu, ganz bunt zu werden und meine Haare ordentlich zu kürzen, damit ein Teil des Dunkelbrauns weg kommt. Zu dem Zeitpunkt war meine Naturhaarfarbe bis über die Ohren nachgewachsen und daher war für mich der richtige Zeitpunkt, das zu tun. Meinen Eltern war es schon seit der blaueren Zeit egal, weil ich ja so rumlaufen muss und nicht sie. Das Blondieren hat relativ gut funktioniert, vor allem an den Stellen, an denen meine Naturhaarfarbe sich wieder gezeigt hat.

IMG_2454

Dazu habe ich dann mein inzwischen geliebtes Ink Works zusammen mit Directions Mandarin verwendet, was dann so aussah:

Foto am 04.04.15 um 16.48

Das war bisher die radikalste Änderung meines Aussehens, aber ich war zufrieden und bin es auch, obwohl meine Spitzen geschädigt waren aufgrund des Dunkelbrauns und auch immer noch etwas sind. Rausgewaschen hat sich das Ganze dann einfach nur etwas heller und irgendwann hatte ich Lust auf was in Richtung Rot-Pink und wählte Pillarbox Red von Directions.

IMG_3085

An sich auch eine super Farbe, die mir dann im Sommerurlaub mehr oder weniger abhanden gekommen ist und durch ein Blond ersetzt wurde. Meerwasser sei dank. Die Farbe behielt ich dann noch etwas, bis ich Lust auf grün bekam. Und das war ein kleines Drama, denn irgendwie musste ich den Rest an Pink rausbekommen, der leider nicht so gut wieder raus ging wie durch das Meerwasser. Irgendwann kam ich dann aber trotzdem zum Grün, Spring Green von Directions.

FullSizeRender

Die Farbe war soweit auch ganz super und nicht ganz so hartnäckig, aber grün ist die Farbe, die ich nicht allzu lange an mir selbst sehen kann. Außerdem hatte ich bald wieder Lust auf etwas schwarz, aber diesmal, ohne mir die Haare zu ruinieren, wenn ich wieder bunter werden will. Ich entschied mich für Directions Ebony, was auf einem frisch blondierten Ansatz leider ausgewaschen bräunlich wird, auf der vorderen Seite meiner blauen Haare und weil ich irgendwann wieder zu orange zurückkehren will, aber noch nicht direkt, habe ich mich für Directions Fire entschieden, das sich in Richtung pink auswäscht und mit dem eher orangestichigem Coral Red etwas roter wird.

image2-4.JPG

Das ist so der aktuelle Stand meiner Haare, obwohl ich noch Ideen für Veränderungen habe. Mit meinen bunten Haaren bin ich so weit zufrieden und das wird vermutlich eine Weile dauern, bis sie wieder dunkler werden. Vor allem an die kürzere Haarlänge habe ich mich echt gut gewöhnt und möchte sie gar nicht mehr anders haben.