Aufgegessen – Viel Koffein, ein bisschen Essen

Hallo Welt,

nachdem ich schon einmal darüber berichtet habe, was ich so an Essen zu mir nehme, wollte ich dieses Thema noch einmal bearbeiten, weil ich zwischendurch immer wieder Neues entdecke. Der alte Beitrag ist übrigens hier zu finden. Dieses Mal hatte ich auffallend viele Energy Drinks oder zumindest etwas, das Koffein enthält, dabei. Aber dazu komme ich beim jeweiligen Beitrag.

Beim letzten Mal hatte ich ja bereits ein Eis am Stiel gehabt, diesmal habe ich mal genau dasselbe mit normaler Schokolade probiert.

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Auch diesmal nicht vegan. Ich fand es nun nicht so lecker wie die Version mit weißer Schokolade, was allerdings allgemein daran liegen könnte, dass ich sowieso eher Fan von weißer als von Vollmilchschokolade bin.

Als nächstes habe ich mich mal einem Joghurt-Drink mit Kirschgeschmack (und sogar echten Kirschen drin) versucht.

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Hat soweit gut geschmeckt, war aber soweit ich mich erinnern kann auch recht teuer. Es ist halt was anderes als einfach nur EU-Bio-Qualität, sondern wirklich Demeter. Das kann man sich nach Bedarf auch gerne online anschauen und wenn man lustig ist, auch hinfahren.

Als nächstes habe ich mich mal an die Fertiggerichte gewagt.

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Laut Hersteller ist dieses Fertiggericht vegan. Ist eigentlich ganz lustig, man muss nur einen Wasserkocher haben und in weniger als zehn Minuten gibt es was zu essen. Ist dafür auch eigentlich gar lecker, wobei ich das nicht immer essen würde. Ich bin nun kein so großer Fan von Fertiggerichten, aber ab und an habe weder ich noch irgendein anderes Haushaltsmitglied die Zeit dafür, was zu kochen. Übrigens habe ich auch noch die Sorten Indian Taste und Ginger & Lemongras probiert. Indian Taste war eher so lala, ich bin kein großer Fan von Bohnen, während Ginger & Lemongras wieder besser schmeckt. Aber am besten war eigentlich Oriental Taste.

Als nächstes habe ich etwas passender zum Sommer eine Sauce.

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An sich hört sich eine Barbecue-Sauce mit Blaubeeren gar nicht so passend an. Ist es aber. Sowohl zu Pommes, als auch auf einem Sandwich bis hin zu Fleisch und entsprechenden Ersatzprodukten schmeckt diese Sauce sowohl eben würzig als auch fruchtig wie angeworben. Kann ich gerade im Sommer empfehlen und ist auch vegan.

Kommen wir nun zu dem, was auch die Überschrift anspricht. Getränke mit Koffein. IMG_5100-1

Vegan-Powergy hat eine eigene Internetpräsenz mit den verschiedenen Sorten, wobei ich nur ein Bild von diesen drei Sorten habe, aber letztlich alle probiert habe. Alles außer starkes Stück mit 28 mg Koffein/100ml hat 32mg Koffein/100ml, was an sich schon eine ganze Menge dafür ist, was ich von Bio-Energydrinks kenne wie Bio Mad Bat mit 16mg Koffein/100ml. Die Cola-Variante schmeckt wie nicht ganz so süß wie die Standard-Cola aus dem Supermarkt, was ich allerdings auch bevorzuge. Orange & Passisonsfrucht war wie Orange, Pfirsich & Karotte ganz okay, würde ich aber nicht mehr kaufen. Starkes Stück dagegen hat mich sehr stark an einen ganz normalen Energydrink mit Taurin erinnert, hat aber nicht ganz so künstlich und geschmeckt und gerochen. Insgesamt also sehr empfehlenswert.

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Nicht ganz so begeisternd waren die veganen Bio-Energydrinks von Rockstar. Zwar ist auch hier soweit ich mich erinnere genauso viel Koffein drin wie in den meisten Vegan-Powergy-Varianten, aber es schmeckt einfach nur wie Wasser mit einer guten Menge an Zucker. Von daher würde ich das vermutlich nicht noch einmal trinken.

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Den herberen Geschmack von Mate kennen die meisten ja wahrscheinlich von Club Mate. Das hier schmeckt sehr ähnlich nur mit mehr Süße und enthält 20mg Koffein/100 ml. Kann man auf jeden Fall mal trinken.

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Das ist der Energydrink von Bio Zisch, der auch wirklich so beworben wird und nicht einfach nur einen erhöhten Koffeingehalt hat. Aber auch hier ist Mate drin enthalten und daneben schmeckt man deutlich den Ingwer, vor allem im Nachgeschmack. Ich bin nicht der größte Ingwerfan, von daher ist das nicht so hundertprozentig mein Fall. Hier sind jedoch wieder die 32mg Koffein/100 ml enthalten.

Diese beiden Sorten von Piranja-Eistee wollte ich auch noch in diesem Beitrag mit drin haben, obwohl sie kein Koffein enthalten und nicht bio, sondern bestenfalls vegan sind. Dennoch sind es saarländische, regionale Produkte, die ich an der Stelle hervorheben will. Beides schmeckt recht erfrischend und gerade die Sorte Limette-Minze schmeckt nicht wie der Standard-Eistee, den es an jeder Ecke gibt.

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Warum fallen mir eigentlich nicht die Haare aus?

Hallo Welt,

heute wird es wieder etwas unpolitischer. Es soll einmal wieder um meine Haare gehen. Was ich mit diesen schon alles angestellt habe, das kann man entweder mit einem Blick auf mein Profilbild erahnen oder hier detaillierter nachlesen, denn darüber habe ich schon einmal was geschrieben. Da ich mehr oder weniger regelmäßig blondieren muss, schädigt das auch irgendwo das Haar. Der Bleichvorgang für alles vor mehr als einem Jahr war mit einer Mischung aus 6% und 9% Wasserstoffperoxidanteil. Mein Ansatz wird meistens mit 6% blondiert, das macht bei mir ein sichereres Gefühl als eventuelle 3%, mit denen es auch noch funktionieren könnte. Diese Prozedur ist nicht gerade das, was für das Haar gesund ist. Ich habe noch Glück, mein Haar ist sehr dick, so um die 120 µm, das haben wir lustigerweise mal unter einem entsprechenden Mikroskop nachgemessen, aber das soll nicht das Thema sein. Meine Naturhaare stecken das Blondieren an sich auch relativ gut weg und fühlen sich danach etwas trocken an. Dass sie sich aber kaugummiartig ziehen lassen, das hatte ich bisher glücklicherweise nur, als ich bereits gefärbte Haare blondiert hatte. Sonst pflege ich meine Haare auch noch.

Zum einen geschieht das durch nicht allzu häufiges Waschen. Meine Kopfhaut fettet so gut wie gar nicht. Ich kann quasi eine Woche meine Haare nicht waschen und ich merke es immer noch nicht. Im Grunde bin ich da sehr gesegnet mit. Zu viel waschen ist ja auch nicht gut für die Haare. Zwischendurch kann ich besonders für die Spitzen etwas pflegendes rein machen. Außerdem ist die meiste Pflege, die ich benutze, Naturkosmetik. Aber fangen wir erst einmal dabei an, welches Shampoo und welche Spülung ich verwende. Dort habe ich erst einmal angefangen, mich durch das Alverde-Sortiment zu probieren. Ich habe den Vorteil, dass ein dm quasi einen Ort weiter ist und zusätzlich noch in dem Ort, in dem ich zur Schule gehe. Ich könnte dort also täglich hin, wenn ich Lust hätte. Bezüglich Rossmann, der ja auch das Alterra-Sortiment führt, müsste ich erst einmal eine halbe Stunde fahren. Also habe ich mit Alverde angefangen und habe dort zum einen Shampoo und Spülung mit Hibiskus und Aloe Vera probiert und dieses hier:

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Bei beiden gab es eigentlich keinen großen Unterschied, aber ich habe gerade auf der Seite von dm gesehen, dass es nun statt Hibiskus und Aloe Vera was mit Passionsfrucht und Reis gibt. Das habe ich noch nicht ausprobiert und kann daher nichts dazu sagen. Alverde hat ein bisschen doof geformte Verpackungen, was die Spülung angeht, was man eventuell schon an dem Bild erahnen kann. Ansonsten ist es ganz okay, es macht das Haar nicht kaputt, aber ich habe auch nicht das Gefühl, dass es stark gepflegt wird. Anders ging es mir mit Shampoo und Spülung von Alterra, was ich mir mal gekauft habe, als ich im Rossmann war.

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Damit fühlt sich mein Haar besser an und die Verpackungen sind problemlos zu leeren, anders als bei Alverde. Von daher werde ich vermutlich darauf umsteigen, wenn ich die Produkte von Alverde aufgebraucht habe.

Des Öfteren verwende ich aber noch diverse andere pflegende Produkte. Vor der Haarwäsche mache ich ab und zu entweder Haarbutter oder Kokosöl ins Haar. Die Haarbutter ist von Alverde und riecht nicht nur gut, sondern stört auch nicht durch das zusätzliche Fett nach der Haarwäsche, obwohl man diese danach verwenden kann.

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Gerade diese Haarbutter ist auch sehr ergiebig und muss ich so etwa alle drei Monate neu kaufen.

Kokosöl mache ich auch lieber aus ähnlichen Gründen vor der Haarwäsche rein, von welcher Marke das nun ist, ist eigentlich egal.

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Und auch wenn es dort steht, die Piratenpartei Saarland hat mit diesem Kokosöl eigentlich nichts zu tun. Ich wollte nur kein neues Bild machen. Nebenbei hat das auch den Vorteil, dass man es auch für’s Essen verwenden kann.

Für nach oder besser gesagt während der Haarwäsche habe ich eigentlich unzählige Haarkuren. Ab und zu nehme ich welche vom Frisör mit, die dann auch mal von Paul Mitchell sein können und teste mich durch la vera. Aber immer öfter kaufe ich mir tatsächlich eine Haarkur von Balea.

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Diese ist nicht ganz so pflegend wie ähnliche Produkte von Naturkosmetikmarken, aber dennoch benutze ich sie ganz gerne, nachdem ich schwimmen war, denn Chlorwasser ist für das Haar auch nicht gerade das Beste. Für eine etwas stärkere Pflege nehme ich dann entsprechende Produkte wie dieses:

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Das soll mal als Beispiel zählen für alle Kuren, die ich so benutze, denn diese gehen alle in die Richtung Naturkosmetik. Des Öfteren verwende ich dann zum Trocknen meiner Haare ein Leave In-Produkt, meistens in Spray-Form.

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Das erste Spray ist etwas problematisch was den Faktor Umweltbewusstsein angeht, da ich nicht herausfinden kann, ob dafür Tierversuche eingesetzt wurden oder nicht. Der Liste von PETA vertraue ich da nicht ganz, weil es sich dabei explizit um Firmen handelt, die mit der Organisation in Kontakt standen. Weiterhin sind dort ein paar Silikone drin enthalten, die meines Wissens nach allerdings ohne größere Probleme wieder aus dem Haar entfernt werden können. Dabei müssen die Silikone noch nicht einmal wasserlöslich sein, sondern nur löslich in Hinblick auf Substanzen im Shampoo oder Spülung. Was nun die Fettlöslichkeit von Silikonen angeht, auf dem Gebiet bin ich leider (noch) kein Experte. Aber gerade weil Silikone drin sind, verwende ich das Produkt gerne nachdem ich meine Haare frisch getönt habe, damit die Farbe noch etwas geschützt ist. Das zweite Produkt habe ich mir einfach mal so gekauft, ist sehr ergiebig und inzwischen ein Jahr alt und ich habe es erst bis zur Hälfte geleert. Das dritte Produkt hält auch eine gefühlte Ewigkeit, riecht zwar nicht ganz so gut, aber ist auf jeden Fall auch ganz angenehm.

Das war es eigentlich soweit, was das Thema Pflege angeht, plus natürlich noch ein bisschen testen mit diversen Produkten. Um vielleicht noch eine letzte Frage zu beantworten, was tue ich, wenn ich eine Farbe loswerden will? Gerade auf der Seite, die nicht blau ist, bieten sich da verschiedene Mittel an:

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Damit wasche ich meine Haare dann etwa alle zwei Tage, je nachdem, wie schnell es gehen soll, und hoffe, dass sie schnell wieder heller werden. Meine Haare sind in der Hinsicht sowieso sehr klammernd, ich brauche schon fast einen Strandurlaub, um einen dunkleren Rotton loszuwerden.

Aufgegessen – Alles bio und etwas vegan, bitte!

Hallo Welt,

heute soll es dann mal wieder etwas abseits der Politik sein. Abgesehen natürlich von der Forderung Hofreiters, dass künftig mehr Hartz IV da sein soll, damit sich eben diese Menschen auch Bio-Produkte leisten können. Nach dem Veggie-Day, den die Grünen einst andachten, scheint das Thema Ernährung ja hoch politisch zu sein und ich habe mich ja bereits schon einmal über Milch und Küken ausgelassen. Also ist es heute gar nicht so unpolitisch. Aber nur fast, denn es soll um Produkte gehen, die ich konsumiert habe und was ich davon halte. Es könnte passieren, dass ich solche Beiträge nun des Öfteren poste, aber es dauert natürlich erst einmal, bis ich überhaupt was gegessen und probiert habe. Das meiste, was ich hier poste, wird vermutlich bio und in manchen Fällen auch vegan sein, das werde ich dann extra kennzeichnen. Außerdem zeigt das hier nicht meine alltägliche Ernährung, sondern auch mal mehr das, was ich mir „gönne“ und was sich über ein paar Wochen ansammelt. Denn meine Ernährung besteht aus nicht gerade wenig Obst und auch Gemüse und da ich es nicht für sonderlich sinnvoll halte, Obst, das sowieso in genauer dieser Form von genau diesem Bauern eh nicht mehr auftreten wird, zu bewerten. Viele Produkte habe ich auch vor ein paar Wochen gegessen und Obst und Gemüse lässt sich eben nicht so einfach in genau dieser Form nachkaufen wie beispielsweise Kekse.

Aber fangen wir mal an. Das erste Produkt, was ich vorstellen will, ist Veggie Gyros. An sich bin ich ein großer Fan von Produkten, die irgendwie Fleisch imitieren sollen, obwohl ich davon dann nicht erwarte, dass es nach Fleisch schmeckt. Soll es meiner Meinung nach auch gar nicht. Da kommt des Öfteren dennoch etwas sehr Leckeres raus, was ich gerne esse, in dem Fall ist es dieser Veggie Gyros.

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Wie man sieht, handelt es sich hierbei um ein Bio-Produkt, das zusätzlich noch damit beworben wird, dass es vegan ist. Auf jeden Fall schmeckt es würzig und ist vom Aussehen her nicht weit von Fleisch weg. Der Geschmack ist davon auch nicht weit weg, dennoch ist es was eigenes und kein Fleisch. Esse ich sehr gerne zu Reis und der hier gezeigte Dip ist halt leider nicht vegan, aber im Prinzip ist das einfach was in Richtung Sahne, Quark oder Joghurt mit Kräutern, sodass dort entsprechende Ersatzprodukte verwendet werden können. Ein Nachteil ist außerdem, dass die meisten Fleischersatzprodukte, so auch dieses hier, nicht gerade so billig sind, dass man sich täglich davon ernähren sollte.

Als nächstes soll es um einen Schokoaufstrich in Bio gehen, meistens auch als Nutellaersatz angesehen. IMG_5014.JPG

Dieses Mal leider nicht vegan, dafür verdammt gut. Soweit ich weiß gibt es im dm inzwischen aber auch veganen Schokoaufstrich, wie der schmeckt, kann ich allerdings nicht sagen.

Weiterhin habe ich noch was, was eher zum Nachtisch geeignet ist, nämlich Bio-Apfelstrudel.IMG_5024

Die gibt es gefroren und kann man im Ofen warm machen. Auch hier handelt es sich um ein nicht veganes Produkt. Dafür, dass es allerdings Tiefkühlware ist, schmeckt es erstaunlich fruchtig und gut. Die Portionen sind zum Glück auch relativ klein, dann muss niemand einen riesigen Apfelstrudel essen.

Zwischendurch habe ich mir auch mal einen Riegel geholt, der unschwer zu erkennen sowohl vegan als auch bio ist.

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Für ab und an ist der mal okay, aber der Geschmack war jetzt nicht so furchtbar fruchtig und eigentlich macht er selbst dafür, dass er nur ein Riegel ist, relativ schlecht in irgendeiner Art und Weise satt.

An einem arroganten Tag könnte ich sagen, das nächste, was ich habe, ist so süß wie ich. Ich hatte mal Bock auf ein paar Kekse, die ich partnerschaftlich geteilt habe.

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Mein Partner, der eh kein Fan von vegan ist, fand, dass es kein bisschen nach Schokolade schmeckte, während ich deutlich schmecken konnte, dass lecker schokoladig ist. Scheint also nicht für jeden was zu sein.

Dann habe ich noch was, was eventuell etwas praktischer für den ganz normalen Alltag ist. Zumindest ich als Schülerin mag es nicht, täglich Schokoaufstrich auf dem Brot zu haben, also habe ich mir mal veganen Brotaufstrich genommen.

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Ich war von den Gewürzen begeistert, weil ich in meiner Kindheit immer Leberwurst gegessen hatte, die ähnlich gewürzt war, die ich aber heute nicht mehr essen würde, weil es sich dabei um Discounter-Fleisch handelt. Entsprechend freudig habe ich also diesen Brotaufstrich begrüßt, wobei ich persönlich auch ein Fan von Schnittlauch bin.

Als nächstes habe ich noch einen Smoothie. Meistens mixe ich mir meine Smotthies zwar selbst, aber ab und an kaufe ich auch einen und dementsprechend habe ich mal diesen grünen Smoothie probiert.

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Hat soweit ganz gut geschmeckt, aber der hat ziemlich viel Feuer, weil er zudem auch noch Ingwersaft enthält, was nicht unbedingt mein Fall ist. Davon abgesehen war er vergleichsweise süß und süßer, als ich erwartet hatte. Außerdem ist es nicht wirklich grün, sondern grüngelb, wenn man genau auf die Farbe achtet. Auch dieser Smoothie sollte vegan sein.

Als letztes habe ich mir noch ein Eis gegönnt, was auch ein bisschen aus Nostalgie passiert ist. Nicht vegan und das Bio-Siegel habe ich auch nicht wirklich perfekt fotografiert, ich meine mich aber zu erinnern, dass es leider nur EU-Bio war. Dennoch habe ich ein Eis gesucht, dass mich an das Eis mit weißer Schokolade erinnert, dass ich als Kind relativ oft gegessen habe und das hier kam schon verdammt nah dran.IMG_5099

Was tue ich eigentlich mit meinen Haaren? – Eine kleine Geschichte

Hallo Welt,

diesmal geht es um ein Thema, das fast nicht mehr voller Bilder unpolitischer sein könnte, wenn man von der Tatsache absieht, dass meine Haare passend zum Design zur Europa- und Kommunalwahl mal orange und blau waren. Angefangen hat der ganze bunte Spaß eigentlich darauf, dass ich Lust drauf hatte und das als schön empfand. Zunächst auch etwas vorsichtig, denn meine Naturhaarfarbe ist braun, im Sommer etwas heller, im Winter etwas dunkler. Vorwarnung: Es folgen Bilder, auf denen ich noch ein bisschen jünger war als jetzt.

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Das war der Ausgangsstatus vor etwa fünf Jahren. Bessere Bilder meiner Naturhaarfarbe habe ich leider nicht mehr, auf anderen Bildern wirkt meine Naturhaarfarbe im Vergleich relativ grau durch Sonneneinstrahlung. Des Öfteren kann man aber meinen Ansatz bewundern, den ich mir nicht immer gerne nachblondieren lasse. Das passiert nur gut alle sechs Monate. Aber dazu später mehr. Gar nicht so lange Zeit später dachte ich mir, dass ich mal mutig sein will. Ich habe mich nicht getraut, mir den ganzen Kopf gleich zu blondieren, mal ungeachtet der Tatsache, dass meine Eltern davon nicht sehr überzeugt gewesen wären. Also musste irgendwas her, was nicht gleich ganz so extrem war, aber auch nicht zu langweilig. Was folgte, waren drei blaue Strähnen, die sich ins türkis-graue auswaschen ließen.

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Irgendwann hat mir dann aber auch das nicht mehr gereicht. So langsam hatte ich mich an dem Blau satt gesehen, habe zwischenzeitlich auch darüber nachgedacht, ob ich nicht das Blau gegen ein Grün tauschen will. Dennoch bin ich bei Blau geblieben und habe mich für etwas anderes entschieden. Das Ergebnis war eine schwarze Intensivtönung und jeder, der sich mit Färben gut auskennt, weiß, dass ein kleines Drama hier seinen Anfang nimmt. Ausgesehen hat das dann folgendermaßen:IMG_1049-1

Es war doch schon sehr dunkel und hat mir auch gut gefallen, nur hat selbst tägliches Schwimmen, was im Sommer teilweise schon mal vorgekommen ist, die Farbe nur auf ein etwas helleres Dunkelbraun gebracht. Dann kam ich auf die Idee, dass ich ja insgesamt doch bunt werden könnte. Nur um bunt zu werden braucht man eine Blondierung und bei schwarz gefärbten Haaren wird das oftmals rotorange und genau das wollte ich vermeiden. Daher entschied ich mich, erstmal ein Drittel meiner Haare zu blondieren und dann blau zu tönen. Allerdings probierte ich Elumen in Blau aus und stellte fest, dass das auf tot blondierten Haaren nicht gerade gut hielt.

 

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Das war das Ergebnis von einer Runde Elumen, was ich allerdings erst bemerkt habe, als ich schon zuhause war. Dann hieß es bald wieder zum Frisör und ich entschied mich für die blaue Tönung Ink Works von Paul Mitchell, was meine Frisörin mir empfohlen hat. Im Grunde genommen wirkt das wie alle anderen direkt ziehenden Tönungen auch, was dann mir dann auch im Ergebnis gefiel.image2-2image3-1

Das zweite Bild zeigt eigentlich nur, dass ich es zu der Zeit sehr favorisierte, meine Haare so zu tragen, dass es größtenteils einfach nur blau aussah, obwohl ich natürlich noch immer mein altes Dunkelbraun mit dabei hatte. Dennoch waren meine Haare eindeutig geschädigt und vor allem in den Längen und Spitzen hat sich die Tönung sehr grünlastig rausgewaschen.

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Auf dem Bild sieht man auch gut, dass meine Haare zu der Zeit nicht gerade die Gesündesten waren. Dennoch wollte ich sie nicht komplett abschneiden und bin knapp über ein Jahr mit solchen Haaren rumgelaufen, was mir auch gefallen hat und mir immer noch gefällt. Natürlich musste ich ab und an einiges an Haarlänge lassen. Meine Ausgangshaarelänge war etwa bis knapp unter die Brüste. Irgendwann waren sie dann nur noch darüber und letztes Jahr entschied ich mich dazu, ganz bunt zu werden und meine Haare ordentlich zu kürzen, damit ein Teil des Dunkelbrauns weg kommt. Zu dem Zeitpunkt war meine Naturhaarfarbe bis über die Ohren nachgewachsen und daher war für mich der richtige Zeitpunkt, das zu tun. Meinen Eltern war es schon seit der blaueren Zeit egal, weil ich ja so rumlaufen muss und nicht sie. Das Blondieren hat relativ gut funktioniert, vor allem an den Stellen, an denen meine Naturhaarfarbe sich wieder gezeigt hat.

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Dazu habe ich dann mein inzwischen geliebtes Ink Works zusammen mit Directions Mandarin verwendet, was dann so aussah:

Foto am 04.04.15 um 16.48

Das war bisher die radikalste Änderung meines Aussehens, aber ich war zufrieden und bin es auch, obwohl meine Spitzen geschädigt waren aufgrund des Dunkelbrauns und auch immer noch etwas sind. Rausgewaschen hat sich das Ganze dann einfach nur etwas heller und irgendwann hatte ich Lust auf was in Richtung Rot-Pink und wählte Pillarbox Red von Directions.

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An sich auch eine super Farbe, die mir dann im Sommerurlaub mehr oder weniger abhanden gekommen ist und durch ein Blond ersetzt wurde. Meerwasser sei dank. Die Farbe behielt ich dann noch etwas, bis ich Lust auf grün bekam. Und das war ein kleines Drama, denn irgendwie musste ich den Rest an Pink rausbekommen, der leider nicht so gut wieder raus ging wie durch das Meerwasser. Irgendwann kam ich dann aber trotzdem zum Grün, Spring Green von Directions.

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Die Farbe war soweit auch ganz super und nicht ganz so hartnäckig, aber grün ist die Farbe, die ich nicht allzu lange an mir selbst sehen kann. Außerdem hatte ich bald wieder Lust auf etwas schwarz, aber diesmal, ohne mir die Haare zu ruinieren, wenn ich wieder bunter werden will. Ich entschied mich für Directions Ebony, was auf einem frisch blondierten Ansatz leider ausgewaschen bräunlich wird, auf der vorderen Seite meiner blauen Haare und weil ich irgendwann wieder zu orange zurückkehren will, aber noch nicht direkt, habe ich mich für Directions Fire entschieden, das sich in Richtung pink auswäscht und mit dem eher orangestichigem Coral Red etwas roter wird.

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Das ist so der aktuelle Stand meiner Haare, obwohl ich noch Ideen für Veränderungen habe. Mit meinen bunten Haaren bin ich so weit zufrieden und das wird vermutlich eine Weile dauern, bis sie wieder dunkler werden. Vor allem an die kürzere Haarlänge habe ich mich echt gut gewöhnt und möchte sie gar nicht mehr anders haben.

Verhütung – Pille reicht doch!

Hallo Welt,

heute soll es mal um ein etwas unpolitischeres Thema gehen, das zwar auch von einer politischen Ebene angegangen werden kann, aber ich werde mich hauptsächlich auf den gesellschaftlichen und medizinischen Aspekt beschränken. Zunächst einmal will ich hier auch kein Verhütungsmittel verteufeln, während ich ein anderes bis in den Himmel lobe. Klar habe ich da meine Präferenzen und kann aus (persönlichen) Erfahrungen berichten, aber da versuchen, anderen Menschen vorzuschreiben, dass sie nun bitte Verhütungsmittel XY ausprobieren sollen, weil das ja so viel besser ist als YZ, will ich nicht.

Um gleich schon mal etwas gesellschaftlicher anzufangen bin ich der Meinung, dass Verhütung keinesfalls nur die Sache des einen Partners ist. In cis-heterosexuellen Beziehungen sei das die Aufgabe der Frau, schließlich könne sie ja als einzige schwanger werden. Allerdings sind in der Hinsicht auch Männer in der Verantwortung, zu schauen, dass sie einerseits nicht für eine Schwangerschaft der Frau sorgen und andererseits keine Geschlechtskrankheiten zu bekommen. Das ist einfach eine Sache beider (Sexual-)Partner sich um die Verhütung zu kümmern. In gleichgeschlechtlichen Beziehungen beispielsweise können Frauen untereinander auch Lecktücher einsetzen, die auch für heterosexuellen Geschlechtsverkehr geeignet sind. Daher finde ich, dass generell alle Menschen, die das Thema Sex betrifft, entsprechend über die Wirkungsmechanismen von verschiedensten Verhütungsmitteln aufgeklärt sein sollten und im Idealfall Safer Sex betreiben. Ich will mich jetzt erst einmal auf drei Methoden beschränken.

Das berühmteste Verhütungsmittel und auch in Diagrammen zur Bevölkerungsentwicklung nachweisbar: Die Antibabypille (auch, wenn ich den englischen Ausdruck „birth control pill“ besser finde). Sie ist das am häufigsten genutzte Verhütungsmittel in den Industrienationen und immer mal wieder in den Medien bezüglich mancher Einzelfälle mit sehr starken Nebenwirkungen, was dann entsprechend auch zu Verboten geführt hat. Ganz abstreiten lässt sich definitiv nicht, dass gravierende Nebenwirkungen auftreten können, aber auf alle Anwender gerechnet kann man dabei wirklich von Einzelfällen sprechen. Nichtsdestotrotz enthält die Pille keinen kleinen Hormoncocktail mit nicht gerade wenig Nebenwirkungen. Depressionen können verstärkt werden, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, gesundheitliche Einschränkungen sind nicht selten. Nimmt man noch die Blutgerinnsel dazu, die auftreten können und ziemlich oft kritisiert werden, hört sich das alles nicht mehr so schön an. Natürlich kann das alles nur passieren und muss nicht passieren. Wenn jemand die Pille nimmt, damit wunderbar klar kommt und keinerlei Nebenwirkungen verspürt, dann ist das super. Dennoch sollte man sich bewusst sein, was genau alles passieren kann, wenn man dem eigenen Körper täglich diese Hormone zuführt. Das Argument mag zwar ausgelutscht sein, aber darin ist einiges an synthetischen Hormonen enthalten, die über diverse Körperflüssigkeiten ausgeschieden werden, nicht so einfach wieder abgebaut werden können und ins Wasser gelangen. Das sollte man ab und an auch bedenken. Dennoch hat die Antibabypille Vorteile, eine hohe Sicherheit und sofern man entsprechend darüber aufgeklärt ist, ist es meiner Meinung nach vollkommen in Ordnung, sich selbst dafür zu entscheiden, dieses Medikament zu nehmen. Ich persönlich bin davon abgekommen, weil ich familiär was Herz-Kreislauf-Erkrankungen und speziell Blutgerinnsel angeht von beiden Seiten aus belastet bin. Da war ich schon während der Einnahme verdammt panisch, dass irgendetwas passiert und das will ich mir einfach nicht antun. Das gilt quasi für alle hormonellen Präparate, von daher musste ich mir irgendwann Alternativen suchen.

Eine der alternativen Verhütungsmethoden, die zudem nicht gerade kostenintensiv ist, ist die natürliche Familienplanung. Das hört sich jetzt etwas paradox an, weil die Methode dazu verwendet werden kann, die fruchtbaren Tage zu ermitteln, wenn eine Schwangerschaft erwünscht ist. Genauso kann man aber, wenn man die fruchtbaren Tage kennt, eine Schwangerschaft verhindern. Ich will an der Stelle nicht genau darauf eingehen, wie das alles funktioniert und wie man das denn macht. Dennoch sei gesagt, dass das meiner Meinung nach eine gute Methode ist, den eigenen Körper kennenzulernen. Man bekommt ein Gefühl für den eigenen Menstruationszyklus, achtet  vielleicht intensiver auf sich selbst und kann so auch außerhalb einer (sexuellen) Beziehung für das Körpergefühl angewendet werden. Die Methode ist, natürlich nur, wenn sie richtig angewendet wird, recht sicher. Das Problem dabei ist allerdings, dass es zunächst einmal ein paar Probezyklen braucht, damit man ein entsprechendes Körpergefühl entwickeln kann, um die fruchtbaren Tage wirklich genau herauszufinden. Gerade, wenn eine ungewollte Schwangerschaft wirklich gar nicht funktionieren würde, vertraue ich persönlich der Methode eher weniger, weil ich mir verdammt sicher sein will, dass es nicht zur Befruchtung kommt. Falls ich mich dann also um einen Tag verschätze, könnte es das schon gewesen sein. Das will ich mir selbst nicht antun, vor allem komme ich nicht gut mit den Gedanken klar, was wäre, wenn nun doch etwas passiert ist, was eigentlich gar nicht hätte passieren sollen. Daher empfinde ich das höchstens als Begleitmethode gut, in anderen Belangen bin ich mir einfach zu unsicher.

Das dritte Mittel im Bunde, das leider noch nicht so verbreitet ist, funktioniert quasi wie eine Kupferspirale, nämlich die Kupferkette. Das Prinzip ist ähnlich, die Kette wird nur anders in der Gebärmutter befestigt. An sich definitiv eine gute Idee, vor allem, weil es auch und gerade für junge Menschen geeignet ist und weniger Nebenwirkungen hat als beispielsweise die Antibabypille. Verstärkte Menstruation ist da das Harmloseste, beim Eingriff könnte es passieren, dass die Gebärmutterwand durchstochen wird und eine Operation notwendig ist, um das Ganze wieder hinzubiegen. Hört sich im ersten Moment schlimm an, ist es bestimmt auch, aber zum Glück passiert das relativ selten. Wenn man davor sehr große Angst hat, sich so was aber trotzdem machen lassen will, ist es vielleicht besser, dass in einer Praxis mit Krankenhausnähe machen zu lassen. Es ist ein meiner Meinung nach recht schmerzhafter Eingriff, allerdings ist nach einer kleinen Betäubung die Welt wieder in Ordnung – zumindest für mich. Man kann als Anwender quasi nichts falsch machen, weil die Kupferkette nur mit Hilfe eines Gynäkologen eingesetzt und wieder entfernt werden kann. Gerade nach dem Einsetzen lebt man dennoch mit der Angst, das Ding gleich wieder zu verlieren, denn direkt danach ist die Wahrscheinlichkeit dazu am höchsten. Die ersten Menstruationen müssen sich auch überhaupt erst einmal auf das Kupfer einspielen und können so ungewohnt heftig ausfallen. Das regelt sich allerdings mit der Zeit, wenn der Körper sich darauf eingestellt hat. Verhältnismäßig wenig Nebenwirkungen, eine Haltbarkeit von ein paar Jahren, quasi für jeden Menschen mit Gebärmutter nutzbar. Warum ist das also nicht weiter verbreitet? Zum einen liegt das an dem Alter des Verhütungsmittels. Zum anderen an den Kosten. Die Kupferkette gehört leider zu den Mitteln, die gar nicht oder nur teilweise von den Krankenkassen übernommen werden. Das führt dann schnell dazu, dass Kosten um den Betrag von etwa 200€ entstehen. Das Geld hat nicht jeder mal schnell parat.

Aber das führt mich eigentlich zu einem anderen Punkt. Meiner Meinung nach sollten Verhütungsmittel entweder sehr günstig oder kostenlos erreichbar sein. Denn egal, wie wenig oder wie viel Geld Menschen haben, die meisten von ihnen werden vermutlich Sex haben. Generell ist es dabei besser, die Menschen nicht einfach aus Geldnot gar nicht verhüten zu lassen und damit die Verbreitung von Geschlechtskrankheiten und die Entstehung von Schwangerschaften zu begünstigen, sondern entsprechend die Verhütungsmittel zu finanzieren. Geschlechtsverkehr mag zwar kein Grundbedürfnis sein, allerdings ist eine Tabuisierung des Themas aufgrund moralischer Vorstellung, die in unserer Gesellschaft herrschen, insgesamt gesehen falsch.