Back to Basis: Warum ich mein JuPi-Amt niederlege

Meine lieben JuPis, Piraten, Interessenten, Menschen, die hier zufällig gelandet sind, und alle weiteren Lebewesen,

am liebsten würde ich euch an dieser Stelle einen fulminanten Beitrag über die Jungen Piraten und damit auch indirekt die Piratenpartei liefern. Leider kann ich das gerade nicht, denn der Grund für diesen Post ist mein Rücktritt.
Ich lege mein Amt innerhalb des Vorstandes der Jungen Piraten in meiner Funktion als stellvertretende Vorsitzende nieder, um es mal kurz, schnell und direkt, ohne es zu beschönigen zu sagen. Wer bereits an dieser Stelle genug hat und meine Gründe gar nicht wissen möchte, kann an dieser Stelle das Lesen einstellen.

Aber warum tue ich das? Ich trete nicht aus mangelnden Idealen, enttäuschten Hoffnungen oder irgendeiner Form der Perspektivlosigkeit zurück. Nach wie vor bin ich der Meinung, dass wir Piraten und die Jugendorganisation der JuPis wichtig sind und wir weiter bestehen bleiben müssen, gerne auch mit mir in der Basis. In die Basis der Piratenpartei bin ich ja seit der Bundestagswahl wieder zurückgekehrt. Es war mir eine Ehre und ein Vergnügen, für euch eine Kandidatin sein zu dürfen, in die ich zur Landtagswahl als auch zur Bundestagswahl einiges an Energie, Zeit und irgendwo auch Schlaf gesteckt habe. Wie sehr mich das eigentlich Kraft gekostet hat, habe ich erst im Nachhinein wirklich gemerkt.
Vor einigen Monaten war meine Zeiteinteilung einfacher. Frisch vor den Abiprüfungen, aber noch nicht in die lange Lernphase, fiel die Landtagswahl im Saarland, während die Bundestagswahl in einen recht freien Zeitraum fiel. Dazu noch das Amt als stellvertretende Vorsitzende der Jungen Piraten war zwar zeitintensiv, aber definitiv machbar. Inzwischen hat sich das geändert. Mittlerweile habe ich ein Studium begonnen, das schon zeigt, dass es recht zeitintensiv wird. Zusammen mit ein paar (familiären) Änderungen schaffe ich es schlicht nicht mehr, dieses Amt in der Form auszufüllen, die es benötigt, ohne mich selbst dabei kaputt zu machen. Dem Amt im Bundesvorstand den Jungen Piraten müsste ich entweder einen Teil meines Studiums oder meinen Schlaf opfern. Beides würde dazu führen, dass ich langfristig innerparteilich nicht mehr zu gebrauchen wer, wenn man es so sehen möchte. Mein Anspruch war, als ich im Januar wieder angetreten bin, dieses Amt gut zu machen und ihm genügend Zeit einzuräumen. Das kann ich aktuell nicht mehr garantieren. Daher beende ich meine Amtszeit hiermit vorzeitig.
Es ist gewollt, dass der Vorstand damit eben nicht handlungsunfähig wird, denn wir haben im Rahmen der Bundesmitgliederversammlung 17.2 eine Neuwahl der offenen Vorstandsposten vorgesehen. Insofern werden die JuPis weiter segeln, auch mit mir. Nur ich begebe mich in einer ohnehin sehr basisdemokratischen Organisation vom Steuerrad  hin zur Crew. Ihr werdet mich also nicht los und wenn es meine Freizeit hergibt, werde ich mitarbeiten und weiter piratig aktiv sein. Die Übergabe von Vorstandsformalitäten werde ich dann auch noch sauber über die Bühne bringen. Auf jeden Fall wünsche ich den neuen Menschen im Bundesvorstand der Jungen Piraten viel Erfolg, ich weiß, dass wir mit den neuen Menschen dort sehr tolle Menschen habe. Außerdem bedanke ich mich für die wunderbare Zusammenarbeit im letzten Jahr. Ich bin auch nicht aus der Welt und helfe immer gerne mit.

tl;dr: Keep sailing, mich werdet ihr in der Basis nicht los!

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Drogen für alle oder wie ich begann zu bloggen

Hallo Welt!

Statt einem „Hallo Welt“-Programm, das so ziemlich das Erste ist, was man meistens so programmieren kann, starte ich meinen Hallo Welt-Blogeintrag. Ich hatte zwar davor schon den ein oder anderen Blog, aber reden wir nicht drüber. Das sind damals Versuche geblieben und jetzt versuche ich es noch einmal.

Hauptsächlich zu finden sein wird hier (piratige) Politik. Ich selbst bin leidenschaftliche Piratin und versuche immer sehr gerne, politisch mit meiner Partei was zu bewegen. Von Bildungspolitik über Netzpolitik bis hin zu Gleichstellungspolitik lasse ich gerne ab und an mal einen Kommentar da und werde auch versuchen, aktuellere politische Themen abzudecken, je nachdem, wie meine Muse (und meine Zeit) sich so verhält. Eigentlich habe ich keine besondere Vorliebe für eine bestimmte Kategorie der Politik, mir macht das meiste soweit Spaß. Vor allem durch die Piraten habe ich viele liebe Menschen kennengelernt, die mir zusätzlich zeigen, dass Parteipolitik verdammt viel Spaß machen kann.

Die restlichen Themen meines Blogs werden vermutlich eher in die Lifestyle-Richtung gehen. Ich habe bunte Haare, das bietet sich immer wunderbar als Gesprächsthema an. Ab und an reise ich durch die Welt, besuche Konzerte und Festivals, kaufe Alben, Bücher, Spiele, möchte über gesellschaftliche Themen vor mich hin philosophieren und diese Gedanken mit der Welt des Internets teilen, will ab und an auch nur mal meine kreative Seite ausleben, kurz gesagt weiß ich selbst noch nicht ganz genau, wo die Reise mit diesem Rest hingeht. Offen für Vorschläge bin ich aber immer.

Eine kurze Vorstellung meinerseits wäre vielleicht auch nicht ganz verkehrt. Hi, ich bin Lea, bin Schülerin, höre dunkle böse Metalmusik, bin links-liberal eingestellt und interessiere mich für Naturwissenschaften, um es kurz zu machen. Das Internet kennt mich unter „Blue1337Blood“, größtenteils von Twitter. Dort wurde mir auch geholfen mit der Entscheidung, ob ich nun unter die Blogger gehen soll oder nicht. Und da die meisten mich nur unter Drogen ertragen können und ich sowieso für eine liberale Drogenpolitik bin: Drogen für alle!