Was tue ich eigentlich mit meinen Haaren? – Eine kleine Geschichte

Hallo Welt,

diesmal geht es um ein Thema, das fast nicht mehr voller Bilder unpolitischer sein könnte, wenn man von der Tatsache absieht, dass meine Haare passend zum Design zur Europa- und Kommunalwahl mal orange und blau waren. Angefangen hat der ganze bunte Spaß eigentlich darauf, dass ich Lust drauf hatte und das als schön empfand. Zunächst auch etwas vorsichtig, denn meine Naturhaarfarbe ist braun, im Sommer etwas heller, im Winter etwas dunkler. Vorwarnung: Es folgen Bilder, auf denen ich noch ein bisschen jünger war als jetzt.

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Das war der Ausgangsstatus vor etwa fünf Jahren. Bessere Bilder meiner Naturhaarfarbe habe ich leider nicht mehr, auf anderen Bildern wirkt meine Naturhaarfarbe im Vergleich relativ grau durch Sonneneinstrahlung. Des Öfteren kann man aber meinen Ansatz bewundern, den ich mir nicht immer gerne nachblondieren lasse. Das passiert nur gut alle sechs Monate. Aber dazu später mehr. Gar nicht so lange Zeit später dachte ich mir, dass ich mal mutig sein will. Ich habe mich nicht getraut, mir den ganzen Kopf gleich zu blondieren, mal ungeachtet der Tatsache, dass meine Eltern davon nicht sehr überzeugt gewesen wären. Also musste irgendwas her, was nicht gleich ganz so extrem war, aber auch nicht zu langweilig. Was folgte, waren drei blaue Strähnen, die sich ins türkis-graue auswaschen ließen.

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Irgendwann hat mir dann aber auch das nicht mehr gereicht. So langsam hatte ich mich an dem Blau satt gesehen, habe zwischenzeitlich auch darüber nachgedacht, ob ich nicht das Blau gegen ein Grün tauschen will. Dennoch bin ich bei Blau geblieben und habe mich für etwas anderes entschieden. Das Ergebnis war eine schwarze Intensivtönung und jeder, der sich mit Färben gut auskennt, weiß, dass ein kleines Drama hier seinen Anfang nimmt. Ausgesehen hat das dann folgendermaßen:IMG_1049-1

Es war doch schon sehr dunkel und hat mir auch gut gefallen, nur hat selbst tägliches Schwimmen, was im Sommer teilweise schon mal vorgekommen ist, die Farbe nur auf ein etwas helleres Dunkelbraun gebracht. Dann kam ich auf die Idee, dass ich ja insgesamt doch bunt werden könnte. Nur um bunt zu werden braucht man eine Blondierung und bei schwarz gefärbten Haaren wird das oftmals rotorange und genau das wollte ich vermeiden. Daher entschied ich mich, erstmal ein Drittel meiner Haare zu blondieren und dann blau zu tönen. Allerdings probierte ich Elumen in Blau aus und stellte fest, dass das auf tot blondierten Haaren nicht gerade gut hielt.

 

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Das war das Ergebnis von einer Runde Elumen, was ich allerdings erst bemerkt habe, als ich schon zuhause war. Dann hieß es bald wieder zum Frisör und ich entschied mich für die blaue Tönung Ink Works von Paul Mitchell, was meine Frisörin mir empfohlen hat. Im Grunde genommen wirkt das wie alle anderen direkt ziehenden Tönungen auch, was dann mir dann auch im Ergebnis gefiel.image2-2image3-1

Das zweite Bild zeigt eigentlich nur, dass ich es zu der Zeit sehr favorisierte, meine Haare so zu tragen, dass es größtenteils einfach nur blau aussah, obwohl ich natürlich noch immer mein altes Dunkelbraun mit dabei hatte. Dennoch waren meine Haare eindeutig geschädigt und vor allem in den Längen und Spitzen hat sich die Tönung sehr grünlastig rausgewaschen.

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Auf dem Bild sieht man auch gut, dass meine Haare zu der Zeit nicht gerade die Gesündesten waren. Dennoch wollte ich sie nicht komplett abschneiden und bin knapp über ein Jahr mit solchen Haaren rumgelaufen, was mir auch gefallen hat und mir immer noch gefällt. Natürlich musste ich ab und an einiges an Haarlänge lassen. Meine Ausgangshaarelänge war etwa bis knapp unter die Brüste. Irgendwann waren sie dann nur noch darüber und letztes Jahr entschied ich mich dazu, ganz bunt zu werden und meine Haare ordentlich zu kürzen, damit ein Teil des Dunkelbrauns weg kommt. Zu dem Zeitpunkt war meine Naturhaarfarbe bis über die Ohren nachgewachsen und daher war für mich der richtige Zeitpunkt, das zu tun. Meinen Eltern war es schon seit der blaueren Zeit egal, weil ich ja so rumlaufen muss und nicht sie. Das Blondieren hat relativ gut funktioniert, vor allem an den Stellen, an denen meine Naturhaarfarbe sich wieder gezeigt hat.

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Dazu habe ich dann mein inzwischen geliebtes Ink Works zusammen mit Directions Mandarin verwendet, was dann so aussah:

Foto am 04.04.15 um 16.48

Das war bisher die radikalste Änderung meines Aussehens, aber ich war zufrieden und bin es auch, obwohl meine Spitzen geschädigt waren aufgrund des Dunkelbrauns und auch immer noch etwas sind. Rausgewaschen hat sich das Ganze dann einfach nur etwas heller und irgendwann hatte ich Lust auf was in Richtung Rot-Pink und wählte Pillarbox Red von Directions.

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An sich auch eine super Farbe, die mir dann im Sommerurlaub mehr oder weniger abhanden gekommen ist und durch ein Blond ersetzt wurde. Meerwasser sei dank. Die Farbe behielt ich dann noch etwas, bis ich Lust auf grün bekam. Und das war ein kleines Drama, denn irgendwie musste ich den Rest an Pink rausbekommen, der leider nicht so gut wieder raus ging wie durch das Meerwasser. Irgendwann kam ich dann aber trotzdem zum Grün, Spring Green von Directions.

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Die Farbe war soweit auch ganz super und nicht ganz so hartnäckig, aber grün ist die Farbe, die ich nicht allzu lange an mir selbst sehen kann. Außerdem hatte ich bald wieder Lust auf etwas schwarz, aber diesmal, ohne mir die Haare zu ruinieren, wenn ich wieder bunter werden will. Ich entschied mich für Directions Ebony, was auf einem frisch blondierten Ansatz leider ausgewaschen bräunlich wird, auf der vorderen Seite meiner blauen Haare und weil ich irgendwann wieder zu orange zurückkehren will, aber noch nicht direkt, habe ich mich für Directions Fire entschieden, das sich in Richtung pink auswäscht und mit dem eher orangestichigem Coral Red etwas roter wird.

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Das ist so der aktuelle Stand meiner Haare, obwohl ich noch Ideen für Veränderungen habe. Mit meinen bunten Haaren bin ich so weit zufrieden und das wird vermutlich eine Weile dauern, bis sie wieder dunkler werden. Vor allem an die kürzere Haarlänge habe ich mich echt gut gewöhnt und möchte sie gar nicht mehr anders haben.

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Ein Gedanke zu “Was tue ich eigentlich mit meinen Haaren? – Eine kleine Geschichte

  1. Pingback: Warum fallen mir eigentlich nicht die Haare aus? | Blue1337Blood

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